, 5 <-
Zaluskische Bibliothek.
Schon im Jahr 174z, und noch ehe dieBibliothek in dem ihr bestimmten Gebäude auf-gestellt
Zaluski noch in seinem Alter mit den Wissen-schaften Der Könia, dem dieser Antrag, nachseiner Neigung die Wissenschaften in seinem Rei-che zu befördern, und hierin» Siegmund Augustund Stephan zu übertreffen, sehr angenehm war,versicherte diesem Prälaten, daß er alles anwen-den würde, eure dem ganzen Vaterlande so heil-same Stiftung zu Stande zu bringen; um dieseZeit wurden zween Jesuiten, Rominski und P*-tersch, zu U-iie'bibliethekaren bestellet. Allein,man hat befunden, baß sie diesem Amte nicht ge-wachsen sind. Ein guter Prediaer ist nicht immerein guter Bibliorbekar. Nach des Bischofs Todemachten dessen Erben Ansprüche an die Biblio-thek. Der Oberbibliotkekar war krank. Das Pu-blikum wünschte, der König mochte sich derselbe»annehmen, damit sie ihrem Untergang entrisse»würde. Es geschahe auch Herr panoki sagtedem Köuiae und der Republik eine unverbrüch-liche Treue zu, und erhielt die goldene Medaille,bsterenkibu;. Die Republik hatte zu mehrererSicherheit die Bibliothek mit Wache besetzen undversiegeln, imgleichen die Schlüssel abfedern las-sen. Nun wurden die Siegel wieder abgenom-men und die Schlüssel zurückgegeben- Sie be-stand damals aus vier Mal hunderttausendBänden, worauf eine Schuld von 400000 Fl-polnisch haftete. Der König erklärte sich zu ih-rem Beschützer, und übergab, nebst der National-erziehunaskvmmission, dem Grafen Jgna; Po-tockr, Großnvtar von Lithauen, die Verwaltungderselben, dieser Herr war damals höchsten- "Jahr alt, bekleidete aber schon verschiedene wich«tige Aemter mit Ruhm: ma« erwartete also v°u
ih«