Willanov.
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dem Schloße selbst, was wir wegen der unver-mutheten Abwesenheit des Burggrafen nicht se-hen konnten, sollen einige schöne historische Ge-mälde und viele Portraite, insonderheit der Mai-tressen August des Uten das sehenswürdigsteseyn. An dem einen Flügel last die Großmar-schallin Fürstin Lubomirska, welche Willanoverben wird, ein Paar artige Gebäude in einembessern Geschmack anbauen, und auf gleicheWeise wird wohl auch hernach der andere Flü-gel verlängert werden. Der Garten ist großund schön, obschon im alten Geschmack und mitschlechten Statuen, zum Theil nach berühmtenitaliänischen Originalen, verunzieret; er beste-het aus zwo Flachen, deren die eine niedrigerals die andere an einem Arm der Weichsel (diealte Weichsel genannt) liegt, und artige brist-Wäldchen hat; was mir am besten gefiel, warensehr schöne ecIigpp6L8 äe vue, durch einige kleineAlleen so wohl in dem obern als untern Garten.
Die Kirche zu Willanov ist neu und artig!in derselben hängt an einer Kette ein monströ-ses großes Schenkelbein, dergleichen auch in an-dern polnischen Kirchen hängen. Der Fürsthalt hier eine Wache, nicht von seinem Kron-garderegiment, sondern von seinen eigenenTruppen.
Wir kamen durch einen andern Weg, und vordemLandguthe des Eroßkanzlers vorbey, wieder
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