178 Kunstsammlung deö Königs.
Ein Schrank mit Kupfersiichwerkcn, die neue !Architectur betreffend: z. E. der Pallast von Ca-scrta u.d.gl. In diesem sah ich auch einen gros. >sen Folianten mit Riffen von der Stadt War- ^schau, und ein dickes Buch, welches die sehesauber gezeichneten Risse, und Beschreibungenvon 40 Maschinen enthalt, die ein königlicherIngenieur vor einigen Jahren in England un- !rersucht hat. Ein Schrank mit Kupferstich-werken verschiedener Gattung, als Gallerien, ver- !schiedenen Malen Schulen u. d. gl.
Zwey Schranke mit lauter Porträten; nachden Würden oder Aemtern der Personen, theilsnach chronologischer Ordnung, theils nach al-phabetischer, sehr systematisch geordnet, und ingroßen Folianten auf weisses Papier gcklebet.Zu dieser ganzen, überaus großen und schönenSammlung von Kupferstichen gehören, auchnoch ein Paar von solchen volle Kisten, die nochnicht einrangiret sind. Ferner ist in dem nehm-lichen Zimmer auch noch ein Schrank mit Ma-nuskripten, die meist Polen betreffen. In demandern Zimmer stehen:
Ein Schrank mit Antiken, Idolen, Lampen,geschittenen Steinen, auch schönen Arbeiten vonElfenbein u. a. m. Das Mehrestc, insonderheitvon Alterthümern, hat der Graf selbst in Ita-lien gesammlec. Unter den Idolen sind ein ver-stümmelter Faun und ein Paar andere sehr gut.
Die