Band 
Sechster Band.
Seite
179
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Kunstsammlung des Königs, 179

! Die geschnittenen Steine, die nicht alle alt sind,werden in 2 Kästchen verwahret, und es sinddarunter verschiedene recht artig, doch keine sehr^ große. Unter den elfenbeinenen Sachen istvornehmlich ein reiches Lwl mit 55 sehr gut ge-arbeiteten Köpfen von Philosophen, und darummerkwürdig, weil einige Zeilen von des Prinzj Eugenius Hand, welchem es gehöret hatte, da-rin» liegen. Ein Schrank, der die Münz-l sammlung enthielt, dieser ist auch von außenviel schöner als die übrigen, und mit gcfchmack-, vollen sich auf das Innere beziehenden Zicrrathenausgeschmückt- Die Münzen und Medaillensind nach den Landern geordnet, und die polni-schen, bey welchen ich mich am meisten aufhielte,sehr zahlreich. Unter den römischen sind ver-schiedene von Bronze, die zu den seltenen gezahltwerden.

Ein Schrank meist mit sehr sauber gcarbei-ten und unter Glas verwahrten Modellen, vonMaschinen, nach dem obgedachtcn Buche, (imI. Schr. des I.Zimmers) von Neugebaucr, ei-nem geschickten Mechanikers zu Warschau, ver-fertiget.

Ein Schrank mit physikalischen Instrumen-ten, von welchen aber viele an Lehrer, zum Un-terricht der Jugend ausgesiehen waren- Indiesem Zimmer sah ich auch den von dem Gra-fen sinnreich erfundenen, und kürzlich vonNleusM 2 gebauer