Eröffnung des Reichstages. r§z
brachten vermuthlich den Landboten die Nach-richt. daß sie sich nicht eher als des folgendenTages um n Uhr morgens cinfinden sollten;diese Antwort ward gegeben, vermuthlich, weilviele Landboten, und selbst die mehrcsten Sena-toren, Schulden halben, mit einem Condemnarbelästiget waren, und jemand, der nicht in demFall war, darauf bestund, man sollte sich an dasGesetz halten, und sie vor aufgehobenem Lon-demnat nicht zulassen; doch hielt derGroßkanz-ler noch eine kleine Rede, ehe sich die Versamm-lung zcrtheiletc, welches gegen halb z gescha-he. — Ich speisete mit der russischen Eesand-schaft, und weil eine Partie, die wir machensollten, fehl geschlagen hatte, auch mir vondiesem Tage an mein Miethkutscher abtrünniggeworden war, blieb ich den ganzen Abend zuHause
Den 7 Vct. Heute gieng ich wiederum gegeni i Uhr mit Herr Burkard, einem Freund undkandsmann, der zu mir gekommen war, aufsSchloß, und wir nahmen einen guten Platz imEenatorcnsaal ein; der König kam aber nicht
eher
*) Die Miethkutschen sind in Warschau schön undgut; die Fiackcrs aber sehr elend; es giebt auchTragsansteii.
Vern.R- Vl.V.
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