i-r Eröffnung des Reichstages»
oder den Stanislausorden, oder beyde zugleich,und öfters auch noch andere Orden, worausman auf den Glanz dieser Versammlung schlies-sen kann. Insonderheit war es unterhaltend,die Bischöfe zu betrachten; die mehresten sindgalante, modische und flatternde junge Leutevom ersten Range, die in der Eleganz und Kost-barkeit ihres mit den prächtigsten Spitzen be-setzten Kirchenornats, in der verschiedenen Artihre kurze Haare zu tragen u. s. w. mit einan-der zu wetteifern schienen. Bald darauf tra-ten am andern Ende des Saales die Deputie-ren der Landboten herein, um diese anzumelden.Denn, bis jetzt waren die Landboten noch aneinem andern Orte versammlet; und nur einigewenige waren, weil sie etwa andere Chargenhatten, gegenwärtig; z. B. der Graf, MichaelMniszek stand dichte bey dem König und demGroßkanzler, diese Deputirten blieben stehen,und der König konnte sie, wie es schien, kaumohne das Fernglas unterscheiden; ein jungerFürst, Sapieha, führte mit Anstand das Wortfür die Deputirten, und las eine Rede von Zoder 4 Folioseiten ab, auf diese antwortete derGroßkanzler zwar ohne zu lesen, doch indemer einige Mal in ein Papier sahe. Nach dieserAntwort näheren sich die Deputirten dem Thro-ne und küßten dem Könige die Hand, giengendann wieder den nämlichen Weg zurück, und
brachten