Band 
Sechster Band.
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Ball bey dem Graf. v. Stackelberg. 797

folgen. Nachher wurden die so edlen und an-ständigen polnischen Tanze noch lange Zeit fort-gesetzt. Endlich kam die Reihe an die engli-schen Contretanze. Französische wurden nurwenige getanzt, und Menuetten gar nicht, aus-genommen eine einzige, die der jüngere Sohndes Nmbassadeurs, ein junger Mensch von ganzbesonderer Artigkeit und Fähigkeit mit dem jüng-sten Fraulein in der Gesellschaft mit großemBeyfall tanzte.

Der große Saal, wo getanzt wurde, istprächtig, und nahm sich bey den vielen Wachs-lichtern vortreflich aus; er hat eine von denWanden abgesonderte Kolonnade, hinter wel-cher ein Paar Personen neben einander durchge-hen können; wie auch ein schönes erhöhetes Or-chester, wo die Musikanten waren. Hier wer-den auch die großen Concerte aufgeführet: alsLolly spielte, waren wir aber nur in einem an-dern kleinern Zimmer.

Man setzte sich um halb zwölfUhr zur Tafel;die Gesellschaft hatte aber schon sehr abgenom-men. Da der leutselige Großbotschafter mirdie Gnade erwies mich bleiben zu heissen,so ließ ich mir es nicht zwey Mal sagen umeiner so schönen Feycrlichkeit langer zu gemessen.Cs wurde in zwey verschiedenen Zimmern anZwo langen Tafeln gespcißt. Die eine größereschien für altere und charakttrisirte hohe Perso-N z ncn