Band 
Sechster Band.
Seite
210
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Königliche Münze.

Nachdem der König von der Wunde, die erin der schrecklichen Nacht des zten Nov. 17/1.empfangen hatte, wieder hergestellt war, ließ erzn Ehren des Arztes und Hofraths Doctor Re-gemamr eine Medaille schlagen, wo auf derHauptfcite das Brustbild des Arztes mit derUmschrift: ivLie. i. vv. RLüLin-vniv nvLn-Visen', X. öckOLGIX. und

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sehr gut getroffen, und man sagt, daß der auchden Ausländern wohl bekannte und werthe tatenNische lyrische große Dichter Sardiewnis, oderSarbiewski, aus Polen, nach einem alten schö-nen Gemälde sehr wohl hier im Abdrucke soll über-liefert worden seyn. „ — Diese zween Köpfe sindvon Hrn. Hosr. Groll zum Sinnbild seiner Dru-ckerei) und Buchhandlung erwählet worden. Dernoch lebende Exiesuit Navuszcrvic;, von welchemzwey aus dem Polnischen inS Deutsche übersetz»Gedichte in den thornischen Anzeigen >772 stehe»,wird in Polen allgemein für einen vortreffliche»Dichter gehalten. Seine Satyrcn und seineSendschreiben sollen insonderheit Meisterstückeseyn. Er hat denHorazin polnische Verse undden Taeitus in Prosa übersetzt; jetzt beschäftigter sich mit dem Kammerherrn Tzembeckr, einemManne von vielem Witz und Geschmack, eine neueGeschichte von Polen auszuarbeiten. Don seinemLeben und Schriften siehe umständlicher die Moz-kischen Schriften von polnischen Gelehrten; ziem-lich lange Proben von dessen lateinischen Gedich-ten werden in den ^lutbr. 8ürmoe. tsiooim. r>oe.angetroffen; als Humanist, kann ich sie nicht be-urtheilen. Er hat auch eine Ausgabe von Sar-bieivskl's handschriftl. hinterlassenen Gedichte»besorgt.