Band 
Sechster Band.
Seite
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r^r Grast. oginSkische Sammlung.

vnd feuchten Orte fand; dies mag indessen da- j-er rühren, daß der Graf abwesend war, undsich vorgenommen hatte, in sciriem Pallaste zubauen, und sodann erst die Sammlung in einebessere Ordnung zu bringen. Daß sie es ver-diente, ist in Wahrheit nicht zu leugnen. Unterden zahlreichen Mineralien sind schone Goldstu-fen aus Hungarn, und Silberstufen aus Frcy-berg; auch eine Menge Krystallen. Die Sehne-ckensammlung ist auch sehr stark; doch sindsind wenig seltene darunter: das Vorzüglichstewar, wie mich dünkte, eine schöne Sammlungdorr Stachelaustern, und einige sehr große Lctü-«ü. Ferner sahen wir eine ansehnliche Samm-lung von Mißgeburten, unter welchen verschie-dene sehr sonderbare waren, und viele andereNaturwcrke mehr.

Wir wurden auch, auf Erlaubniß der Grä-fin einer leutseligen alten Dame, in den vor- §nehmstcn Zimmern des Pallastes herum gefüh-ret, und fanden sie stark mit Gemälden behän-gen, unter welchen ziemlich viel gute waren. Z.

B- Ein sehr schönes Thierstück im Geschmack,aber nicht ganz, des 8-rluswr Kola, und anderegroße, theils Originalstücke, theils Kopien, ausder italiänischen Schule. Auch erinnert micheure kleine Note an ein Gemälde des Rubens,welches von l' Lmxoreur unter dem Namen !e^sräin ä'^mour gestochen worden.