Band 
Sechster Band.
Seite
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Daö königliche Schloß. r 5-

hängen: das merkwürdigste ist einesKönig Sr-gismunds des III. zu Pfer'de, welches dem Kö-nige von der Stadt Thvrn znm Geschenke an-geboten worden; Man könnt? es wegen eimgcrAehnlrchkcit leicht für einen Gustav Adolph vv»Schweden ansehen.

Weiterhin ist ein schöner Saal mir vielengroßen italiänischen Gemälden, die aber, einig?wenige aus der Schule des Guido ausgenom-men- an das Mittelmäßige gränzen. Dochwar hier anch ein schönes Stück von JacobJordan und in eben diesem Saale arbeitete dergeschickte Hofmaler Canaleno an r andern sthrgroßen sich auf die Wahl des Königs beziehen-den Gemälden. Cs waren auch hier viele schonfertige Aussichten von diesem geschickten Pro-spektmaler. Angleichen schöne Handzeichnun-gen und Kupferstiche. — Ein marmornesBrustbild des Voltaire von vershaffelr inMan»hcim. — Das Modell einer Standsäule Kö-nigs Johann Sobieski mit Sclaven, von ei-nem zu Paris sich aufhaltenden Polen verftrti-get u. a. m.

Aus diesem großen Zimmer kamen wir andas eine Ende des Schlosses in ein Kabinct,daSmit den ausgesuchtesten Lieblingssiücken des Kö-nigs angefüllt ist, und von dessen richtigen Ge-schmack in der Malerey zeiget; ich kann nurfolgend? nennen r

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