Band 
Sechster Band.
Seite
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r;8 Das königliche Schloß.

aus deren einem ich schon aus Anlaß meinerAudienz bey Sr. Maj. einige Gemälde erwähnthabe, und zum zweyten Mal habe ich sie nichtgesehen.

Ein anderer Eingang verbindet die Gemein-schaft mit einem Saale, in welchem diejenigen,so in dem nicht sehr großen marmornen Saalenicht Platz haben, sich versammlcn, und hier istein schönes großes Gemälde mit vielen Figuren,welches die Wahl des Königs auf dem großen !Wahlfelde beyWola*)und welches mit derZeitwegen des Kostüms und der Aehnlichkett dervornehmsten Personen ein merkwürdiges Denk«maal unserer Tage seyn wird; es ist vonLana«leere, gemalt. Aus diesem letzterer Saale kömmtman zur Rechten und znr Linken durch andereThüren in andere Zimmer. Aus denen zur Lin-ken erinnere ich mich nur einer Sammlung ge-malter Brustbilder der polnischen Gelehrten, diedas Glück haben vom Könige am meisten ge-schätzt zu werden, und deren ich einige schon ausAnlaß der auf sie geschlagenen Medaillen ge- !nannt habe. I

Das erste Zimmer zur Rechten iss ein geriet- ^ger Saal, in welchem aber viele große Portraite >

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*) Das Dorr rvola selbst hat ein HerrnhauS «Mbeinen großen Barten.