Band 
Sechster Band.
Seite
262
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»6r Das königliche Schloß»

beym ersten Anblick in die Augen. Cs herrschtüberhaupt in diesem Stücke ein starker Ausdruck,und eine meisterhafte Zeichnung und Malerey»so daß es in aller Absicht merkwürdig ist.

Im Zurückgehen kamen wir durch ein nochmit schönen Aussichten von Lanaleuo behänge»nes Zimmer, und durch einen großen Saal, derneu gebaut wurde, und noch nicht fertig war.Die Wände werden mit weissen Stucco bedeckt,und nüt gekuppelten Säulen, die auch in Stuc«caturarbeit, den Giallo Antico Marmor nach-ahmen , an die Decke dieses Saales wird ver-muthlich des Herren Bacciarelli Frescomalereydes Chaos kommen, von welcher er mir didSkizze zeigte, und welche Arbeit ihm durch dieErfindung sowohl, als durch die AusführungEhre machen wird, zumal da diese allegorischeMa-kerey nicht so verworren, als der Gegenstand be-fürchten laßt, ausfallt; der Gott der Götter istm der Mitte, und durch seine Allkraft entwickelnsich um ihn her alle Elemente u- s- w- ganz na-türlich.

Wir

Gedächtnißfehkr »erführet, habe ich weiter oben,«o von der auf diesen würdigen Am geschlagenenMedaille die Rede war, von ihm als von einerMir ganz unbekannten und wohl gar verstorbenenPerson geredet: er kommt aber noch täglich indes Fürst Woiwoden von Rußland Assembler, W»ich mch itzt erinnere ihn gesehen zu haben,