Das königliche Schloß. r<5z
Wie giengcn sodann hinunter auf das Vo-! dengeschoß in die Wcrkstatte des Herrn Bac-ciarelli, und des Hofbildhauers Monaloi, undihrer Schülern. Diese Zimmer sind mit einerMenge guter Gypsabgisse nach den berühmte-sten alten Statücn und Büsten angefüllt. Indem einen hangen auch noch sehr viele zur könig-lichen Sammlung gehörende bißher unrangirteGemälde. Unter andern ein großes Stück vonJacob Jordan. — Das Portrait der Mutterdes russischen Feldmarschalls Rumanzov. —Einige Portraite der russischen Kaiserin. — Vielevon dem zu Warschau sich aufhaltenden Mär-ten» gemalte Bildnisse. — AlteMiniaturgemal-de von dem schon genannten Herrn 3eik, dessenBekanntschaft ich hier machte. —Ein vonHrn.Laceiarelli nach einem schönen Frauenzimmergemalter Engel. — Die vbgedachte Skizze desChaos u. a.m- Das Vorzüglichste, welches ich tttdcs Hrn- Monalvi Werkstätte von Bildhaucrar-bcit sahe, war ein schönes Modell zu einem Grab.maal des zuletzt verstorbenen Fürst Primas Po-tozki, und r gute Statüen des Apollo und derMinerva, diese sind von dem gewesenen königl-Bildhauer le Brün, der nicht mehr zu Warschauist, und auch durch andere in Italien und Frank-reich verfertigte Arbeiten berühmt worden.
Was endlich die Bauart des Schlosses be-reift, so nehmen sich einige neuere Theile daran! R 4 sehr