Erste evangelische Kirche. ,67
j zu Warschau mir viel Vergnügen zu versprechengehabt hatte, weil nebst wahrer Menschenliebe,auch Geschmack und Liebe zu den Künsten darinnherrschet; besonders zur Musik und Kupfersti-chen ; bey der Erwehnung des seltenen Werkesvon Wielizka, Ware zu bemerken gewesen, daßHerr Ollier der Cassirer dieser Salzwerke ist.
Nach Tische machte ich nochmals mit HerrnB- einen zweyten Versuch, das Lustschloß Mo-katow zu besehen, um die Gnade des Einlaß-zettels nicht unbenutzt zu lassen, so wohl alsum die so viele Anpreisung dieses Ortes gereizteNeugierde zu befriedigen. Dieser Versuch liefaber nicht glücklicher ab, als der erste. DerBurggraf wollte sich nicht finden lassen, undob uns schon dort jemand zu verstehen gab, daßein Paar Dukaten in die Hand seiner Frau ge-drückt, diesen unsichtbaren Geist könnten erschei-nen machen, wollten wir uns nicht dazu beque-men, um an der Hintergehung der edlen Abi-fichten seiner hohen Gebieterin keinen Theil z«, nehmen.
Erste evangelische Kirche.
Herr Hofrath Groll führte mich noch dieftn! Abend in die neue und erste evangelische Kirche,
von welcher er einer der Aeltesten ist, und deren
ganze Gemeine sich ihm für manche treue Dien-