Mehrere Bibliotheken. rzi
hat. Auch haben wir schon weiter oben gese-hen, daß die gelehrte Sophia Gale;ka in demweltlichen Frauleinstifte eine Büchersammlungangelegt, oder mit der ihrigen eine schon vor-handene vermehret hat. Ueber viele im gan-zen Reiche zerstreuet? Klosterbibliotheken, diemir mehr oder weniger bekannt worden, geheich ganz weg, weil sie mich zu einer allzu weit-läufigen Digression verleiten würden: inson-derheit hat man sie in den zahlreichen ehemali-gen Jesuitercollegien zu suchen.
Ich schweige von mehreren Privatbibliothe-ken, theils zu Warschau, theils in den Provin-zen, die in den malerischen, janozkischen und an-dern Litteraturwerken in ziemlicher Menge an-geführt und gepriesen werden; als der berühm-ten Herren und Häuser Iablonowski, Radzisvil, Rzewuski, Sapieha, Wisniowie;ki, desDomherrn Rraker *), der noch 1754 lebte,rr. a. m.
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Dieser Letztere soll im Fache derGotte-gelahrtheitund der Kirchemechtsgelehcsamkeit alle Privat-dibliothcken.dieser Art in Polen übertreffen. DerBesitzer lebte zu Warschau selbst, und war nichtnur in der Kirchengeschjchtr ein gründlich gelehr-ter Man», sondern dabey so aufrichtig, fromm, undvsn Katholiken und Dissidenten so allgemein ge-schätzt, daß die Warschauer, wenn sie einen wür-digen Priester mit einem andern in Vergleichung
stelle«