Band 
Sechster Band.
Seite
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ryo Posen.

Thüren mit einem viereckigen Altan, der sichaber verschmalcrt, um das ganze Observato-rium, als eine Gallerie mit einem eisernen Ge-länder herumziehet. Unter diesem Gebäude istgegen Mittag auch noch ei» der Astronomie ge-widmetes Zimmer, mit großen Fenstern, undüber denselben Klappladen in dem schrägen Da-che. Hier sah ich eine Filar Mittagslinic, derenGnomon etwa i; bis 16 Fuß hoch ist, und diein einem Nebenzimmer fortgesetzt worden, dochso, daß für die Zeit um das Wintersolstitiumnoch etwa ein 8 Fuß hoher Theil der Linie ver-tikal in die Hohe geht. Daß sich keine Instru-mente hier fanden, rühret von der durch dieAufhebung des Jcsuiterordens verursachten Ver-wirrung her. So viel ich vernehmen konnte,hatte der Pater Rogalinoki die mchrcsten In-strumente, welche er aus seinen eigenen Mittelnangeschafft hatte, zu Janckowiz, drey Meilenvon Posen, bey einem Edelmann in Sicherheitgebracht, und die andern wurden zu der königl.Sternwarte in Warschau gezogen *).

Ein

*)Mir ist seitdem als zuverläßig versichert worden,daß der astronomische des Iesuiter-

collcgium zu Posen an die krakauische Universitätgekommen, allem ob ganz und auf was Weise, indiesem Falte, ist mir nicht gesagt worden. Essoll so gar der Vorschlag gemacht worden seyn,die große zaluskische Bibliothek auch nachKrakauzu bringen.