Vorrede.
vermuthlich der Historiker und der AntiquarierBruchstücke, die bisher ihrer Beobachtung entgan-gen sind. Ich muß gestehen, daß ich den Merkendes berühmten Don Antonio ponz, Secretärs derköniglichen Akademie von Sc. Fernando zu Ma,drid, dessen Reisen durch Spanien allgemeinenBeyfall erhalten, und ihn der Huld des Monarchenempfohlen haben, ebenfalls Verpflichtung schuldigbin. Da die große Emulation von ponz Merkenden Herrn Bowles abhielt, nichts daraus anzufüh-ren, so habe ich mich derselben bedienet, weil ich ur-theilte, daß sie dem Leser angenehm seyn würden;und ich habe die aus ihnen genommenen Stellen der-gestalt mit dem Text zu verbinden gesucht, als esmeines Erachtens dem Leser am angenehmsten seynwürde; denn meine Absicht geht allein dahin, einenVersuch zu machen, ob ich künftigen Reisenden einWegweiser werden kann. Ich übergebe meine Ar-beit dem Publico in der schmeichelhaften Erwartung,daß sie geschicktere Reisende anspornen werde, denGegenständen, deren ich erwähne, mit mehrererBeurtheilungskraft und Genauigkeit nachzuforschen.Die kurze Nachricht von den mineralischen Wassernzu Drills ist in gleicher Absicht eingerückt worden.Sie ist aus der gelehrten Abhandlung des Dr. Or,reya, Mitglieds der königlichen Societät, genommen,und den Beobachtungen des verstorbenen Don Io,seph G.uee, königlichen Wundarztes, habe ich daszu verdanken, was ich von den Tugenden des spani-schen Heidelbeerstrauchs gesagt habe.
Wollte man mir vorwerfen, daß ich mir mitdem Werk des Herrn Bowles zu viele Freyheitengenommen habe, so bemerke man, daß ich bey einemjeden Brief, dessen Inhalt ich zum Theil von ihmgebvrger, beständig seinen Namen in der Uebcrfchrift
genannt