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in einer- angenehmen Lage, die Stadt Pampelons,'die Haliptstadt des Königreichs Navarra. Ehe mandahin kömmt, hören die runden Steine anf, und derBoden ist an dieser Seite höher als an der frau-zösrschen.
Folgende Pflanzen sah ich auf den Ebnen von pam?pelona, neben der Landstraße aus den Feldern und inden Weingärten: zwey Arten von Mannstreu, die so»genannte hundertköpßge und die mit breiten Blattern,Klapperrosen, Klettenkraut, weißen Andorn, Scor»zonere, Holunder, weißes Waldstroh., Skabiosen,Fünfßngerkraut, Kreuzwrirz, Bilsenkraut, Johanns»kraut, Odermennig, Chartcndistel, Hagedorn, Hau»Hechel, Hahnenfuß, Schlehe, Senf, Kamillen, Weg»breit, Gartenscharley, Mausöhrlein und Winde.
Auf dieser Ebne bemerkt man deutlich, wie die talk-artige Erde sich auflöset *): denn in einer fast senkrech-ten Oeffnung von mehr als hundert Fuß tief, die durchden kleinen Fluß gemacht worden ist, sieht man eineErde, welche dem Ansehen nach, und selbst im Gefühl,Thon zu seyn scheint, und es doch nicht ist; sondern sie»st nichts anders als Kalkerde, mit einer kleinen PortionThon vermischt, und ein Resultat verfaulter Pflanzen,wie ich bey einer mit einem scharfen auflösenden Salze(acisto), das ich beständig auf Reisen bey mir führe,
gemach»
") Auflösen, Auflösung, äocompoler, äscvmpossrion, findWörter, deren sich die Chemiker bedienen Wenn wirdiese Ausdrücke qebrauchen, so verstehen wir unter derAuflösung keine Theilung oder Trennung der Theile «ineSvermischten Wesens, sondern die Verwandlung derTheileaus denen es bestand, woraus «ine von der ersten ver»fchiedcne Substanz erfolgt. Z E- wenn die.Essen; derTheile, aus denen der Sand besteht, sich verändert undin Kreide verwandelt, so sagen wir schlechthin, der Sandlöset sich in Kreide auf. B.