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ausgenommen die Abhänge, die von gebirgigten Län-dern unzertrennlich sind.
Von Valcierra bis Agreda, der ersten Stadt inRallilien, geht der Weg noch immer in die Höhe.Diese Stadt liegt am Fuß eines der höchsten Berge inSpanien, Nloncayo genannt, dessen Steine sich soin Erde auflösen, daß der Boden mit Pflanzen bedecktist, welche, wegen der großen Mannichfaltigkeit der hierbefindlichen Vegetabilien., die Aufmerksamkeit einesBotanikers verdienen.
Von Agreda geht man in ein bergigkes Land hin-unter, welches aus Kalkerde und Steinen besteht, undzu einer sandigen Ebne führt. An dem äußersten Endedieser Ebne kömmt man einen sehr breiten Hügel hinan,der mit großen Eichen bedeckt ist. Von diesem herabführt der Weg über eine Ebne, auf welcher das Dorf-Hmojojo liegt. Hinter demselben trifft man einen Ei-chenwald an, und wenn man diesen zurückgelegt hat,so findet man eine andre, ein wenig ungleiche, aber bey,nahe ganz bebauete Ebne, in welcher man aber wederBäume noch Stauden sieht. Diese endigt sich bey demDorfe Almerrz, wo sie sehr gleich ist, und aus einer fet-ken, mit Kieseln, kleinen und runden Quarz-und grauer»Sandsteinen vermischten Erde besteht. Sonderbar ge-nug ist es, diese mitten in einer Kalkerde zu finden.
Jenseit Almern ist das Erdreich ein röthlicherSand, von derselbigen Beschaffenheit, bis zu einemunbebaueten Lande, wo ich eben den Quarz und Sand-stein fand. Von diesem kam ich über eine andre großeEbne, die bis Almazan bebauet ist, welches an demUfer des Ducro liegt. Ich unressuchte diesen ar»Weizen und Gersten fruchtbaren Boden, und fandeinige Fuß unter der Dammerde einen talkartigen
Fels,