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nier nöthigten, ihren Tribut in diesem Artikel zubezahlen.
Joseph Moya, ein katalönischer Schriftstellerdes vorigen Jahrhunderts, gab unter dem angenomme-nen Namen phesro Mayo einen Tractat heraus,I^zmüler <le nnrursr genannt, welchen er der StadtBarcelona zuschrieb. Er sagt darinn: die KermeSist in ganz Spanien gemein, vornehmiich in dem Theilvon Arayonien, der an Katalonien gränzt, in V<r-lenzia, und in dem Bischofthum Badajoz in Es:»ermadura, ingleichen in Genmbre in porrunal, wodie beste ist, welche der Kermes in Galacien und Ar-menien gleichkömmt. Herr Hellst, von der französi-schen Akademie der Wissenschaften, meldet in seinerFärbekunst im 12 Kapitel: sie werde in den Wäldernvon Vauvenr, Vendeman und Narbonne, häufi-ger aber in Spanten, in der Gegend von Alicanceund in Valencia, gefunden. Aber ancht nur in Va-lencia ist sie im Nebenfluß, sondern auch in Murcia,Jocee, Cordova, Gevilien, Estremadura, laMancha, Gerranias de Tuenza und andern Orten.
In Xixona und Terra de Relleu ist eine Ge-gend, de la Grana, wo die Einwohner von Valen-cia zuerst anfiengen, sie zu sammlen, deren Beyspielganz Spanien folgte. Einige Jahre hat sie den Ein-wohnern von Xixona dreyßigkausendPesos eingebracht.Im Jahr 1758 giengen von dieser Stadt, von Rel-leu, Bussoc, Laftilla, Ibi, Tibi, Unil, GanraFaz, Muchiamel und St. Juan de la Huerrade Alicanre über tausend Menschen aus, Kermeö zusammlen, die nachher nach Alicante gebracht, daselbstzur Ausfuhr in Fässer geschüttet, und vornehmlich nachGenua und Livorno verschifft wurde, von bannensie nach Tunis gieng. In eben diesem Jahr 1758wurden zoo Aroben Kermeö zu Dxona gesammlet.