Urtheil von seiner wahren Eigenschaft und Güte fallenwollte, so müßte es an verschiedenen Orten, unter ver-schiedenen Himmelsgegenden und zu verschiedenenJahrszeiten versucht werden; denn ich bin überzeugt,daß das Pulver, welches in dem trocknen und warmenKlima von Andalusien die von dem Könige vorge-schriebene Starke hat, in der feuchten und neblichtenLuft Galiciens nicht kräftig genug seyn würde. Die-ses zeigt, daß man sich auf dergleichen Versuche nichtverlassen kann. Von allen mir bekannten Erfindun-gen zu diesem Zweck ist die vom Herrn d'Arcy die amwenigsten unvollkommene, von der man den ersten Theilvon Beaume's Chemie nachlesen kann.
Ich erinnere mich, daß ich damals, als der Grafvon Aranda Directeur der Ingenieurs war, von einemalten Artillerieofficier vernahm, er hatte in dem letztenKriege in Italien Fässer mit Pulver gesehen, die desMorgens gut waren und des Abends nichts taugten.Ich wunderte mich nicht darüber; denn ich wußte, daßdie Abwechselung des Wetters und die Feuchtigkeit,welche durch die Fässer dringt und das Pulver angreift,dasselbe zum Gebrauch untauglich machen konnte, da-her man alle Vorsicht anzuwenden hat, wider diese Zu-fälle auf seiner Hut zu seyn *).
Fünf-
*) Dieß ist derHauptinhalt von Hrn-BowleSAbhandlung.Einige seiner Anmerkungen über die Eigenschaften derSalze habe ich ausgelassen, da neuere Echeidrkünstlerdavon weit gründlicher gehandelt haben.
Eben so »»nöthig ist es, mich auf die beste Art, baSSchießpulver gut zu erhalten, umständlich einzulassen,weil man solche bey uns hinlänglich weist. Und was dieStärke des Pulvers betrifft, so ist uns davon in einersehr geschickten Abhandlung ausführlicher Bericht gege-ben- Ihr Titel ist: rke Force ok ssreä Ounpon äer ancklb« iaiuel velocir/ ok canaon b»U, ckskermineä b/ ex-