k;
wenn er gar kein Vieh hak, immer arm bleiben wird.Die bey den Römern beobachtete Gewohnheit, zu einergewissen Portion Land eine gewisse Anzahl Vieh vonder größern und kleinern Art zu bestimmen, überzeugtuns von der Dienlichkeit ähnlicher Gesetze in Portu-gal, und von der unumgänglich nöthigen Verbindungdieser Zweige der Landwirthschaft.
Einige werden vielleicht nicht glauben, daß die Ent-völkerung Spaniens von der Mesta herrühre, weil eSwüste Provinzen giebt, wo man die Mesta nicht kennet.Aber ich muß ihnen in allgemeinen Ausdrücken antwor-ten, daß jeder Theil volkreich ist, wo keine Mesta ist,als z. E. Galicien, Asturien, die Montana unk»Biscaya, wozu noch Ratalonien, LTkavarra undValenzia gesetzt werden kann. Die Mesta entvölkertnicht nur Essremadui a, sondern auch die KönigreicheLeon und Rastilien, wo die Schafe in ihrem Durch-zuge das Land verheeren; indem die Bauern abgehal-ten werden, nach ihrem natürlichen Rechte sowohl, alsnach den bürgerlichen und National-Gesetzen, ihr Landeinzuzäunen, welche letztere solche Einzäunungen da er-lauben, wo glücklicher Weise keine Mesta im Gange ist.
Um wieder auf den Zustand der Bevölkerung zukommen. Nach dem Bj>. ciolris soll das römische Reich4io Millionen Menschen enthalten haben. Zu Ter-tullians Zeiten war kein Fuß Landes unangebauek.Solinus spricht von Spanien: mlül ociolum, nikikiierile etb. Essremadma enthält 2000 Quadratmet-len Land. Nach der mäßigsten Berechnung haben tau-send Menschen auf eine O.uadratmeile Raum. Esti e-madura würde clso zwey Millionen Einwohner fassenkönnen; dieß wären, vier Personen auf eine Familiegerechnet, z 0000c Familien. Aber Ustariz '*) giebt
Estre-'
*) l'beoris 7 prsKi:, comercio ^ msrins xor Don 6«»ronüno cle Dü-ns, Uullriä 1742.