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sehen zu machen. Mit einem Wort, auch das geringsteInsect kann einige dem Wohl der Menschheit nützlicheBeobachtungen an die Hand geben.
Herr Bowles hat von dem Kiesel zu Madridsehr gute Anmerkungen gemacht. Man irret sich sehr,spricht er, wenn man Systeme über die Einrichtungunserer Erdkugel festsetzt, ohne auf andre Lander alsdasjenige, in welchem man lebt, und auf andre Mate-rien, als die sich in seinen Gegenden finden, Acht zugeben, und dennoch ist das von vielen, und besondersauch von einem berühmten Professor (Henkel) gesche»hen, welcher behauptet, daß man keinen Kiesel in aneinander hängenden Lagern finde, sondern aller Kieselin der ganzen Welt in abgesonderten, zerstreuten in derErde gebildeten einzelnen Stücken bestehe, weil manden Kiesel in Schweden und Deutschland auf dieseArt findet.
Verschiedene Naturforscher (fährt er fort) habendiese irrige Meynung angenommen, unter denen sichder berühmte Aeaumur befindet. Linneus ist ineinen noch größer» Irrthum verfallen, wenn er in sei-nem 8yllems narurae schreibt: 8ilex nalcirur in mon-,rium crernceorum rimis, uri guarrum in rimi; lsxo-,rum. Aber es hält nicht schwer, diese Meynung zuwiderlegen. Wir dürfen nur die Augen öffnen, unddie Menge der Kiesel um Madrid und in vielen an»dem Gegenden Spaniens und Italiens betrachten,welche sich, dort in an einander hängenden Lagen, hiervon aller kreideartigen Materie entfernt, finden. Dergelehrte Abbe' Forcis widerlegt in seiner Reise durchDalmacien die Irrthümer der Naturforscher mit vie-ler Beredsamkeit, und zeigt die Gegenden in Italienund Dalmatien an, wo der Kiesel auf eine andereArt, als es die Naturkündiger angeben, gefunden wird.Er fügt seine Beobachtungen von der Bildung die.
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