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Johann Talbot Dillon ... Reise durch Spanien, welche wichtige Beobachtungen aus der Naturgeschichte, über den Handel, die Fabriken, den Ackerbau, nebst einem Auszug der merkwürdigsten Sachen aus Don Guillermo Bowles Einleitung in die Naturgeschichte und physikalische Erdbeschreibung von Spanien enthält
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84
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in den Gegenden von ^inro findet, sind in einemgypsigten Boden. Die schönen Garten, die schottenAlleen, die Wiesen, die Küchengärten, und alles Ange«nehme von Aranjuez ist von Gypssteinhügeln umge-ben. Der Tarzus fließt mitten durch diese Hügel, unddas Bette des Flusses ist voll runder, nicht talkartigerSteine, so wie alle Felder und Wiesen in dem Umfangsdieses Thals. Ein Beweis, daß der Fluß sein Bettezu widerholten malen verändert hat. Als ich vor dreyund zwanzig Jahren zum erstenmal die runden Steinedes Tarzus zu Aranjuez sah, und sie mit denen, weh.che unterhalb Toledo gefunden werden, verglich, sokam ich auf den Gedanken, daß die Flüsse nicht immerdie Steine fortführen, und ihre Rundung nicht, wieman bisher geglaubt hat, von dem Reiben an einanderdurch die Forttreibung des Wassers entsteht, sondernvielmehr aus der Wirkung des Wassers in den Flüssen.Auch halte ich dafür, daß der Regen und die Zeit, dieSpitzen und Winkel der Steine zu vertilgen, zureichen *).Ich sehe diese Beobachtung, welche ich meinem Auf-enthalt zu Aranjuez zu verdanken habe, als die schönsteEntdeckung meines Lebens an, indem sitz -in Schlüsselzu der Thür der wahren physikalischen Theorie der Erdeist **).

Indem das Wasser des Tagus durch die vorhinerwähnten Hügel fließt, so löset es die Salze auf, undführt sie mit sich fort, wodurch eö ziÜ>Aranjttez eben soschlecht am Geschmack, als in der Küche und zum Blei-chen, wird; aber alle diese salzige Materien verschwin-den unterhalb Toledo, wo sie dergestalt aufgelöset wer-" den.

*) S. den rosten Brief des 2ten Theils.

*') In wie fern fie dieses ist, hat Herr Bewies nicht an«gezeigt.