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Hen, daß nicht die geringste Spur dieser Salze übrigbleibt.
Es würde vielleicht mit wenigen Kosten eine Ma-schine können verfertigt werden, welche im Stande wä-re, das Wasser zu Aranjuez zu reinigen und trinkbarzu machen, wie es in England und Frankreich mitdem Seewasser geschieht. Ich erinnere mich, vor zwan-zig Jahren die ersten Versuche dieser Operation in demLaboratorium des berühmten Herrn Rouelle, in Ge-genwart unsers damaligen Gesandten am französischenHofe, Herrn Massones, gesehen zu haben, welcherlehtere diese Versuche auf seine Kosten machen ließ, undeinige Flaschen dieses geläuterten Wassers nach Ma-drid sandte, welches sich lange rein und klar erhielt.Das Wasser des Tagus könnte eben so gut, als dasMeerwasser geläutert werden, weil beyde aufgelöseteSalze enthalten- nur mit dem Unterschied, daß dasMeerwasser einen Ueberfluß an gemeinem Salz hat, dasWasser zu Aranjuez aber dessen sehr wenig, hingegenmehr Glauberisches Salz, Epsomsalz und Selenit alsjenes bey sich führt. Endlich will ich auch noch hinzu-sehen, daß ich Don Antonio de Ulloa in einem Wei-her zu Aranjuez viele Polypen zeigte, die an den Blät-lern der Wasserpflanzen hiengen.
Ich komme wieder auf Madrid, wo man überzweyhundert sowohl große als kleine Dörfer zählt. Mankann aber wegen U»»gleichheiten des Bodens nur we-nige sehen. Die Felder werden gemeiniglich mit Wei-zen und Gerste besäet. Ersterer trägt neun- bis zwölf-fältig, lehtere vierzehn- bis sechzehnfalrig, Ihr Pflü-gen geschieht fast eben so wie in Altkastilien, das ist:die Erde wird nur eben auAekraht, der Samne auf einGerathewohl ausgestreuet, und eben so nachläßig bedeckt.Alsdann wird hie Ankunft her armen Tagelöhner ausGalicien abgewartet, die Erndte zu besorgen, Die
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