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daher, weil Boyle sich zu seinen Versuchen der Dia.manten von Golconda bediente, da er sie als Prasi-denk in Ostindien leicht haben konnte.
Unter allen, die Versuche gemacht haben, ist kei-ner, der sie mit farbigten orientalischen Diamanten an-gestellet hätte, ob es gleich strohgelbe, grüne, schwarze,rosenfarbne und blaue giebt, von welchen letztem ick) ei-nen sehr großen Stein gesehen habe. Da man nunaus den neuern Versuchen gefunden, daß der krystalli-nische und weiße Theil der Diamanten von der Feuerhi-tze verfliegt, so würde man ohne Zweifel, wenn mandieselbigen Versuche mit farbigten Diamanten anstellte,welches noch nicht geschehen ist, erfahren, ob die FarbenauS metallischen Theilchen oder Dünsten entstehen, in-dem diese Diamanten Flecken und Spuren auf demPorcellan zurücklassen müssen, aus denen die Schmelz-tiegel, die man hiezu gebraucht, verfertigt sind. Ge-setzt, der blaue oder grüne Diamant empfangt seineFarbe vom Kupfer, der strohgelbe vom Bley, und derrothe vom Eisen, so wird es immer schwer, zu glauben,wenn die gefärbten Theile dieser Metalle auch noch sounmerkbar sind, daß der weiße Theil des Steins diesemetallischen Theilchen dergestalt verfeinern und unsicht-bar machen konnte, daß ein geschickter Beobachter keinStäubchen in dem Schmclztiegel entdeckte.
In der Ungewißheit, darinn ich mich in Ansehungdieser Sache befinde/ verwerfe ich, so lange mir keineüberzeugendere Gründe gegeben werden, die Meynung,daß die Edelgefieine ihre Farbe von den Metallen an-nehmen. Vielmehr bin ich geneigt, zu glauben, daßdiese Farben, die aus einer bestimmten Bildung derTheile entstehen, die Wirkung der verschiedenen Ar-ten sind, wie die Lichtsiralen sich brechen. Noch mehrwerde ich davon überzeugt/ wenn ich sehe, wie der ro-the