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Von Sr» Illdefonse reitet man in einigen Stun.den nach Gegovien. Der Naturkündiger wird vieleGegenstände seiner Neugier in den Gegenden dieserStadt antreffen, wenn er die verschiedenen Gattungenvon Marmor, Granit, Kalkstein, Thon und dreyArten Sand beobachtet. Die berühmte römische Was.serleitung, die bis auf diesen Tag so vollkommen ge«blieben ist, ist ein stärkerer Beweis von der Festigkeitihrer Materialien, als alle weitläufige Abhandlungen.Des Herrn Geguier Methode, die Inschrift desviereckigten Hauses zu Nimes zu entdecken, deren Er«findung ursprünglich dem berühmten Alterthümerfor-scher peyresc zuzuschreiben ist, w vde sehr dienlichseyn, diejenige zu entdecken, die ehemals auf der Weistserleitung von Segovien gestanden. Denn der Ortder Inschrift, die Zeichen, die Höhlen der Buchst«,ben sind noch sichtbar *). Diese Stadt ist von ihremvormaligen Ansehen sehr heruntergekommen. DieStiftskirche ist schön, und kürzlich ausgebessert worden.Der König Rarl der Dritte hat ihr einen neuen Altarvon feinem Marmor geschenkt, der auf 8000 PfundSterling kostet. In der Münze wird nur Kupfergeldgepräget; Gold. und Silbermünzen werden zu NI».drrd und Gevilien geschlagen. Das Schloß oder
Alca-
*) Der kleine Platz inSegovien, von welchem man diebeste Aussicht auf die Wasserleitung hat, wird el ^ro-xuejo Segovia genannt; ein Verkleinerungswort vondem arabischen Aocq, welches einen Marktplatz bedeu»tet Dieses Platzes geschieht auch im Don Lluixotte Er-wahnimg, und unwissende Uebersetzer nennen ihn daSOuccksilberhaus von Segovien, weil das spanische Wort»rvgve auch Quecksilber bedeutet. Delpino sagt in sei»nein spanischen Wörterbuch, doch ohne einige Gewähr»leisiung anzuführen, ein Markt werde so genennet, weilsich das Volk auf demselben beständig wi« Quecksilber be»weg«.