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»ngen Dörfern, und auch in Segovien, bedient mansich desselben zu Weihnachten in den Kirchen, dasGrün des Feldes nachzuahmen; auch werden kleine Be.sen, den Staub abzukehren, davon gemacht. Die.seS Gras wachst auch häufig auf der Ebne von E>l-medo, anderwärts aber habe ich es selten gesehen.
Eis, welches in heißem Wetter in den mehrestenGegenden von Spanien zu haben ist, ist zu Gc. Il-Dephonse ungemein wohlfeil, und kostet das Pfundetwa drey MaravediS. Wasserverkäufer sind aller Or.ten sehr zahlreich, aber sämmtlich Franzosen ausBeaume und Gascogne, welche Esel, die Wasser,fässer nagen, treiben; der geringste Spanier hält eSsich für einen Schimpf, auf diese Art sein Brod zu su-chen, wenn man aber ein Glas Wasser zur unmitkel-baren Erquickung verlangt, so streckt der Spanier dieHand aus, reicht es, und bietet einige Kümmelkörnerdabey an, ihm einen Geschmack zu geben. Andre ver»kaufen Gerstenwasser und eine ekelhafte süße Compvsi«tion, Tarope genannt.
Die Methode, das Wasser kühle zu machen undin Kellern aufzubewahren, wurde erst von Don Lud-wig ssaftelvi, einem Edelmann von Kaiser Rarldes Fünften Hofstaat, zu Valenzia in Spanien ein-geführt, daher ihn das Volk zu Valenzia Don Luisde la Nieve (Ludwig von Schnee) nannte. UnterPhilipp dem UI. erfand Pablo Iarquies zuerst dieMode, auf aufbewahrten Schnee eine Taxe zu legen.
Die Störche verlassen St. Ildefonse ungefähr denrrten, gemeiniglich vor der Mitte des August, undim Anfang des Februar kommen sie nach Madrid.Einige sind im Escurial. In Madrid sind nichtüber ein oder zwey Nester. Die Schwalben versamm-le« sich in der Mktte des Septembers zum Abzug.
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