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dacht wird, und andere, sotten aus dem Erz diesesBergwerks gemacht seyn, welches vierzig Procent Me-tall giebt, aber schwer zu schmelzen ist. Man kanndaraus mit weniger Mühe guten Stahl erhalten, weildaö Eisen an sich, wie viele andere Minen, geneigt ist,von den Schmiedekohlen das nöthige Phlogiston zu vor-trefflichen Klingen anzunehmen, aber zu Feile»« undScheermeffern möchte es wohl ohne Cementirung nichttüchtig seyn. Jene Klingen waren gewöhnlich breit,um zu Pferde getragen zu werden, und von großerLänge, der alten spanischen Kleidung gernäß; da sichober diese im Anfang des jetzigen Jahrhunderts änderte,als der Herzog von Anjou den Thron bestieg , so wur-den auch die französischen Degen mit der französische»,Tracht eingeführt, die noch im Spanischen gewöhnlichdie militärische Kleidung, vesticlo cle milirsr, im Ge-gensatz des langen schwarzen Mantels, den sie vorhintrugen, genennet wird. So kamen denn die alten To»ledaner Klingen aus der Mode, und die Manufactur ge-rieth in Abnehmen, aber der jetzige König hat sie wie-der aufgemuntert, und es ist kürzlich auf feinen Besehteine neue Manufactur zu Toledo zum Dienst derTruppen angelegt, wo eben so gute Klingen als die al-ten gemacht werden sollen, welche die außerordentlich-sten Proben aushalten können: sie werden aber nichtvon dem Erze von Mondragon gemacht. Es giebtverschiedene Meynungen wegen der alten Klingen, von
L 2 denen
Klingen, nämlich el perillo, den kleinen Hund, el hko-rillo, einen Mohrmkopf, und I» lobs, «inen Wolf. Aufletzter»» steht der Name Andr. Fecrara, und diese sindin England nicht ungewöhnlich. In der kleinen Ge-wehrkammer im Tower in London wird ein Schwerdkmit dem Namen Andr. Ferrarg ohne anderes Zeichen ge-zeigt , daö in der.schottischen Rebellion 171Z erobertworden.