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ner Höhe, die bis an den Gipfel bebauet sind. DieThäler sowohl als die Hügel sind voller Dörfer, Bauer-güter, Aecker und Weiden. Das Ganze ist so unend-lich abwechselnd und schön, daß es einen reizenden An-blick macht, und ein so romanhaftes Ansehen hat, alsrnan sich nur gedenken kann. Die Dammerde ruhetgemeiniglich auf Steinmassen, oder einzelnen Felsen,Kalkstein oder Sandstein, und bisweilen auf einemkostbaren Marmor von verschiedenen Farben, besondersvon dem ins Schwarze fallenden Dunkelgrauen mitrveißen Streifen. Die Pfeiler in der königlichen Ca-xelle zu Madrid sind von dieser Art, und kommenvon Manaria. An andern Orten ruhet die Erde'aufEisenminen, von denen die zu Goinorroftro die vor»nehmste ist, welche die größte Anzahl von Eisenham-mern beschäftigt.
Einige dieser Berge bestehen aus auf einander ge-,«härmten Hügeln, wie der zu Gorveya, den manunter fünf Stunden nicht Hinansteigen kann. Auf demGipfel desselben ist eine schöne Ebne mit einer fruchtba-ren Weide, wo die Heerden von Biscaya und Alabaeinige Monate bleiben. Unter andern Pflanzen wächsthier der kikes, oder schwarze Iohannisbcerenstrauch,dessen Blätter einen Pfeffergeschmack haben, und inder Gicht nützlich seyn sollen. In der Gegend vonDurango sind die Hügel kahl, und schwer zu bestei-gen, weil sie sehr steil sind. Nahe bey portttgalereist ein hoher Berg, Gerantes genannt, der einer Py-ramide ähnlich ist, in einer großen Weite gesehen wer-den kann, und den Schiffsleuten, welche in den Flußvon Bilbao einlaufen wollen, zu einem guten Merk-mal dient. Aus seiner Gestalt sollte man urtheilen, alssey er ein Dulcan gewesen. Einige haben irrig ge-glaubt, daß in demselben die Eisenmine von Somor-rostro wäre: aber die ist auf eine Meile davon. Es
giebt