Das Wild würde häufiger seyn, wenn nicht so vieleZager wären; doch mangelt es an Rebhühnern nicht,und ihre Wachteln find die besten in ganz Spanien.An sumpfigen Oertern giebt eö wilde Enten, Master-Hühner und Schnepfen. Die Ebnen hegen Hasen, aberkeine Kaninchen, auch weder Rehe noch Rehböcke,welche letztere die Spanier Corzo nennen, weil "sie ur-sprünglich aus Lorstca kommen. So nennen sie einenWindhund Galgo, weil sie die ersten aus Gallienerhalten haben, wie Marrial spricht:
l.eporemczue Irelum Lgllici canix äenre.
l.. III. Lpigr. 47.
In den Wäldern giebt es wilde Schweine, und DonManuel de las Tasas, Minister der Marine zuSc. Sebastian,, tödtete in den Encarraciones *)einen sehr großen luchs (lupus cervarius), aber Wölfegiebt es selten, weil es wenig Schafe giebt, sie anzu-locken, und das Land so volkreich ist, daher sie gleichentdeckt und getödtet werden. Kaum sieht man in hun-dert Jahren einmal einen Bär, ob sie gleich in denGebirgen von Leon und Asturien, die mit denen vomBiscaya eine Kette ausmachen ,, sehr gemein sind.Aber Wüchse haben sie die Menge-, zum größten Verdrußder Weiber, denen sie die Hühner stesscn.
Ihre Seehäfen sind mit Fischen gut versehen, undalle Gattungen sind besser und fester, als die in der mit-telländischen See, und, ohne eine feine Zunge zu ha-ben, kann man einen Befugo »*) von Biscaya von
einem
") I.k>8 encAlkscione? ist der Name, der einer gewissen An-zahl Dörfer in den Gebirgen von Borgos bey Biscayagegeben wird, welche mit den Einwohnern der HerrschaftBlscaya gleicher Rechte und Freyheiten genießen-*») Der französische Uebersetzcr des Bowlcs behalt diesenNamen bey, und in einer Note wird gesagt, daß es ein
deli-