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Aus einer gehörigen Beobachtung dieser Grundsätzewerden viele beträchtliche Vortheile erfolgen, und auchSchiffbauer und Tischler können Gebrauch davon ma-chen. Wir können hieraus auch den Grund herleiten,warum von zwey Häusern, die von einem Baumeistevgebauet sind, das eine fest und dauerhaft ist und nichtaus seiner Lage rückt, hingegen das andere durch Ausdeh-nung Sder Zusammenziehung der Balken weicht.Vielleichtwerden wir hiedurch auch fähig, das sonderbare Rathsetaufzulösen, welches allen Geometern in Europa aufgege-ben worden, ausfindig zu machen,warum von zwey Schif-fen, von einem Meister nach gleichen Grundsätzen und
Aus.
wentsacten untersuchen. Das Fällen der Eichen imFrühjahr, wenn die Rinde sich leicht von dem Holze ab-löset , als gegenwärtig der allgemeine Gebrauch in Eng«, land ist, ist ebenfalls nach Miller eine sehr große Unge-reimtheit; denn da der Saft der Bäume zu der Zeit inallen ihren Gefäßen in voller Bewegung ist, so reißt baSHolz, wenn es geschnitten worden, und an die Luft!kömmt, an vielen Stellen, und dauert nicht den vier-ten Theil der Zeit, als das, was im Winter gefälltwird, wenn der Saft verdicket und in Ruhe ist. Unddoch haben wir eine Parlamentsacte, das Holz in jenerJahrszeit zu fällen, um der Rinde willen. — S. kill-te?! 6sräeneri OiLiivnsr^ sol. 1759. in der Vor-rede-
Zeugt nicht folgende Stelle desselbigen Verfassers/dürinn er von den Franzosen redet, von einem wahrer»patriotischen sowohl als philosophischen Geist ? Sie ver-nachlässigen die Cultur ihrer nutzbaren Bäume zum Bau-holz nicht, besbnders der Eiche, denn da sie in allemErnst darauf bedacht zu seyn scheinen, ihre Seemacht zuverbessern und zu vermehren, so machen sie verschiedeneEntwürfe, die sie mit der Zeit in den Stand setzen wer-den, ihre Absicht auszuführen. Dieses sollte denn wahr-lich auch nicht in Großbritannien vernachlässigt werden,da die Wohlfahrt dieses Landes hauptsächlich auf seine»Handlung und Schifffahrt beruhet-