die Erde dem Lauf Des Wassers mehr oder wenkger Wi-verstand gethan hat; denn es ist kein Zweifel, daß dieß»Grube oom Wasser entstehe. Mit einem Work, hierfindet sich eben da-s, was man nach Don Anronde Ulloa Meynung in dem großen Gebirge von Po-rost finden würde, wenn es möglich wäre, das äus-sere Gesteine wegzunehmen, und es inwendig zu unter-suchen.
AuS dem bisher Gesagten erhellet, daß baS Eisenjn den Bergwerken zu Discaya in Klüften, Geschie-ben und Adern anzutreffen ist. Man findet hier vielBlutsteinerz *), das in dm Höhlen der Adern ange-troffen wird, und wegen der Verschiedenheit seiner Ge-stalt sowohl als seiner Größe merkwürdig ist. Einigedieser Blutsteine find so groß wie ein Kopf. Ich habeeinen gesehen, der eine geschlossene schwärzlichte, aus-sen Platte, inwendig geriefelte Krone vorstellte. Manfindet deren, die als Ochsennieren aussehen, anderefind in runden Körnern als Aepfel. Es giebt hohle, in-wendig mit kleinen Krystallen, und auch flache, wieeine Hand. Andre sind auf einer Seite höckricht undauf der andern glatt. Einige sind inwendig roth, an-dre gelb, welches von einer dünnen Eisenlage herrührt,die sich in Eisensafran («rocur Hlsrris) auflöset. Ich
habe
*) Blutsteinerz, l-pie baemsnrer, ist eine harte, minera-lische, rothe, schwarze oder purpurfarbigte Substanz,Pulverisirt wird es allezeit roth. Es ist bisweilen rund,bisweilen Halbrund, keilförmig, oder zellenförmig wieeine Hvnigscheibe. ES enthält sehr viel Eisen Aus ei«.nem Sentnrr dieses Steins find vierzig Pfund Eisen ge-zogen, aber es kostet sehr viele Mühe, und ist von soschlechter Beschaffenheit, daß man daher diesen Steinselten schmelzt. Wegen seiner Härte ist er zum Polirender Metalle geschickt. —- OiLioaar^ ok ctiemiür/,
Lvnä. 1777.