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Es ist eben so bewundernswürdig nicht, verstei-nerte Conchilim in diesen Felsen anzutreffen, als Ver-steinerungen oder Formen derselben in der Gegend vonTerucl zu finden. Aber weit mehr wundere ich michüber Felsen , die fast gänzlich aus Erd - und Flußcon-chylien bestehen, die mit kleinen Knochen unordentlichdurch einander vermischt in einer dünnen Lage schwärzli-cher Erde liegen, welche bisweilen über fünfzig Fuß tiefunter ander» Fels schichten sich finden, und daß ma»diese Knochen weder höher noch tiefer antrifft»
Man versicherte mich, daß man zu Eoncird einvölliges Ekelet entdeckt hatte, aber ich zweifle daran;denn ob man gleich eine große Quantität wohl erhalte-ner und weißer Knochen findet, so habe ich doch in die-sem unermeßlichen Beinhause nicht die geringste Spureines Verhältnisses der Knochen mit einander angetrof-fen. Wahrscheinlich müssen diese Knochen von den,dazu gehörigen Skeletten durch einen Zufall getrennetseyn, der jetzt schwer zu erklären ist. Nach ihrer jetzi-gen Lage scheint es, daß sie im Wasser oder Schlammhiehcr getrieben sind. Man sieht offenbar, daß einigewaagrecht von dreyßig bis sechzig Fuß gesunken sind;und diese Beobachtung widerspricht allen Gedanken voneinem Erdbeben. Andre sind ein bis zwey Fuß unterder Oberfläche der Erde in einem Bette von Schlammliegen geblieben, der durch die Luft sich verhärtet hat..Andere sind auf der Oberfläche geblieben, hart und ingemeinen Kalkstein verwandelt worden. Und endlichsind viele zerbrochene und ganze Stücke von Knochenund M ««schein mit dem Schlamm vermischt trocken ge-worden und machen mm den beträchtlichste«» Theil derFelsens aus.
Zch habe mich davon überzeugt, daß alle Felsendieser kleinen Hügel auf einige Meilen in der Runde sehr
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