dünne sind, und unter ihnen alles mürbe oder harteErde, Gyps oder runde amalgamirte Steine ist; da-her läßt es sich erklären, wie das Wasser so leicht soviele Ravinen und kleine flache Hügel, als man in ver-schiedenen Gegenden dieses Landes antrifft, hat machenkönnen. Inzwischen ist es wahrscheinlich, daß dieseBetten von Erde ehemals nicht so weich gewesenals sie es jetzt sind, sonst würde das Wasser weit grös-sere Verwüstung angerichtet haben, als es wirklich ge-than hat; obgleich der Schade schon seht groß genugist. Denn eö leben noch viele, die sich des ungeheurenFortgangs einiger dieser Ravinen sowohl als des An-fangs anderer erinnern, die gegenwärtig noch wenig zubedeuten haben, aber mit der Zeit tief genug werdenkönnen *).
Er
*) Dies« Felsen zu Toncud enthalten dem Ansehen nacheben solche Knochen, als in dem Felsen von Gibraltargesunden werden. Don diesen haben die besten Anato-miker in England große Stücken untersucht, aber keinemenschliche Knochen entdeckt, sondern sie vielmehr fürEchasSknochen gehalten, davon viele voller krystallarti»ger Materie waren. Es würd« kein unedler Gegenstandder Neugierde seyn, wenn man, wo möglich, gewiß zuwerden suchte, von weichen Thieren die zu Loncud be-findlichen Knochen find.
Wie 1778 die neue Landstraße gemacht wurde, sofand man nahe bey dem Thor von Toledo zu Madridgroße Knochen, die man ffir Elephantenknochen hielt.ES wurde eine Nachricht davon in die dortige Zeitungvom rssten Jänner 1779 eingerückt, deü Inhalts; «Beydem Ausgraben der Erde bey der Brücke von Toledo juMadrid werden beständig viele versteinerte Elephanten-knochen gefunden. Zwe») Zähne wurden neulich voll-ständig ausgegraben, einer von gg Zoll, der andre halbso lang. Auch sind große Gtücke gefunden, die nachihrer Größe von sechs verschiedenen Elephanten sind, dar-unter neun Zähne und einige Kinnbacken sich befinden,
Inglei-