Buch 
Johann Talbot Dillon ... Reise durch Spanien, welche wichtige Beobachtungen aus der Naturgeschichte, über den Handel, die Fabriken, den Ackerbau, nebst einem Auszug der merkwürdigsten Sachen aus Don Guillermo Bowles Einleitung in die Naturgeschichte und physikalische Erdbeschreibung von Spanien enthält
Entstehung
Seite
286
JPEG-Download
 

286

diesem Paß geht man in ein Thal hinunter, das durchden kleinen Fluß, aus dem c§ entstanden ist, bestrick),tet wird. Dieses ist eines von den fruchtbarsten undangenehmsten Thalern. Es ist voll Einzäunungen undGarren, die einen Wald von Fruchtbäumen, der überzehn Meilen lang ist, bilden, welcher eine Menge ar.riger Dörfer und zwey Städte, Eacalajud und Da-roca, bereichert. Die Bergkette, die sich gegen Mor-gen erstreckt, besteht aus Schiefern und kalkartigenSteinen.

Daroca liegt in einem Grunde zwischen zweyenHügeln. Da es wegen seiner Lage leicht einer Über-schwemmung auögeseht werden konnte, so hat man irrdem Obertheil, queer durch den Hügel, eine Rinne aus-gearbeitet, welche man die Mine nennet, darein dieStröme sich stürzen, ohne in die Stadt zu kommen»Nachdem man durch Daroca gegangen ist, steigt maneine sehr steile Anhöhe von weißen talkartigen Steinenhinan; hierauf gelangt man in eine große ungleiche be-bauete Ebne, an deren äußerstem Ende drey Dörferliegen. Wenn man diefe vorbey ist, steigt man zweyStunden lang eine Bergkette hinan, die aus schiefer-artigem Sandstein besteht, und völlig unbebauet undunfruchtbar, ohne Ravinen und Winkel ist, weil dasWasser wenig auf diese Materien ausrichten kann. DerBoden ist so hoch, daß man die mit Schnee bedecktenPyrenäen sehen kann, die an dem andern Ende vonAragonien sind. Man findet hier eben die Pflanzen,die bis Daroca angetroffen wurden, außer dem kleinenBocksbart.

Indem

und das System der Anzeigen würde bestätigt werden;

sie würden in Zukunft dienen, viel andre Reichthümer

der Natur aufzusuchen.