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chen. Es »st diese: die Polirung, die ihnen gegebenwird, schließt die Poren, und macht sie für die Feuch.tigkeit undurchdringlicher, und da diese Materien, wennsie zum Bau dienen, auf drey Vierkheile mit Mörtelbedeckt, und damit, so zu reden, als mit einem Fir.niß überzogen werden, so sind sie dadurch vor denschlimmen Wirkungen der Witterung mehr beschützt.Diese letzte Ursache gilt besonders vom Sandstein undweichen Steinen. .
Jetzt wollen wir von den zum Bauen dienlichenMaterialien reden, welche man in der Gegend von Ge-govien findet. Das erste ist der Granit. Dieser isteine durch eine klebrigte Materie zusammengeleimte Mi-schung von kleinen dünnen Steinen, Quarz oder Kies,Spath und Glimmer, und gemeiniglich ein wenig dun-kel. Bisweilen enthalt dieser Granit Sand, und dannlaßt er sich sehr schön poliren. Der Granit ist in derBearbeitung unzerstörlich, er widersteht den Elemen-ten, und sogar dem Feuer. Aus dieser Erfahrung er-hellet, daß die kleinen Körnlein, welche man in deinGranit glänzen sieht, kein Talk sind, weil sie sonst imFeuer schmelzen, und vielleicht ihre Schmelzbarkeit demQuarz, Spath und andern in dem Granit enthaltenenMaterien mittheilen würden. Mit einem Wort, esist gut, zu wissen, daß kein besserer Stein zum Bauenist, als ein guter Granit.
Der graue Sandstein ist eineZusammenscßung vongemeinem, versteinertem und dergestalt verhärtetemSande, daß er einen mehr oder weniger harten Felsenbildet. Außer seiner Dauer und Unschmelzbarkeit(denn kein Feuer ist fähig, Sand zu schmelzen) hakdieser Stein das mit dem Granit gemein, daß manihn mit Keilen wie Holz spalten und trocken aus demBruch, fördern kann. Ich sage trocken, weil es einen
Stein