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Stet,« giebt, aus welchem die Mühlensieine gemachtwerden, der sich auch mit Keilen spalten laßt, abernicht eher, als bis er naß gemacht ist. Diese Sand-steine sind zum Bauen sehr nützlich, noch besser aberzum Pflastern. Das Pflaster von Paris, welches,zehn Quadratzoll halt, besteht aus diesem Stein. Wen«,man diesen Sandstein in der Gegend von N7adrir>fände, so würde er dem Kiesel vorzuziehen seyn, wo-init dort die Gassen gepflastert sind. Das Pflasterwürde alsdann nicht der Unbequemlichkeit ausgesetztssvn, daß es wegen der Größe und Form der Steine,nicht lange dauert: man würde keine Spitzen antreffen,welche die Schuhe zerschneiden, die Hufeisen der Pferde,und sogar die eisernen Reife um die Räder beschädigen.Mit einem Wort, dasPflaster zu Madrid würde nichteine Marter der Fußgänger seyn.
In Spanien sind dreyerley Arten Sandsteine,welche auch Schleifsteine genennet werden, ohne dieSteine zu rechlwn, welche durch bloß zufällige Eigen-schaften, als z. E- durch die Farbe oder Feine des San-des , daraus sie bestehen, davon unterschieden sind.Wenn man diesen Stein in Stücken findet, so ist es einZeichen, daß er sich auflösen, oder, eigentlicher zu re-den, in Sand verwandeln will, so wie alle Felsen, diein Stücken sind. Die Steine, welche sich in Lagenfinden, widerstehen weit mehr. Ich habe in Spa-nien verschiedene Berge am Ufer des Meers gesehen,die auf dem Gipfel, in der Mitte und am Fuß ausSandstein bestunden. Die oberste Schicht schien mirihrer Lage nach die älteste, die in der Mitte deö Ber-ges später erzeugt, und die am Fuß am letzten formirtzu seyn. Diese drey Schichten enthielten ein wenig un-sichtbare sehr feine Erde, die mit Sand vermischt war,außer einer Art von Knoten, welche Stücke von Stei-nen sind, welche sich mitten in dech Stein selbst einge-
schloss