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sind; in kalkartigen Steinen habe ich sie nie gesehen.Nach meinem Dünken ist solches ein Beweis, daßjene Steine im Meer, und diese in der Erde hartwerden.
Außer dem Kalkstein, aus welchem die Stiftskir-che zu Secrovien erbauet ist, giebt es in den Gegen-den dieser "Stadt andere Steinbrüche von dersclbige»Art. Die Mäurer gebrauchen die Steine zum Bauen,aber sie machen keinen Kalk davon. Unter andern fin-det man in diesen Gegenden einen Bruch von einem sehrschönen fleischfarbenen Stein. Ein andrer ist von ei-nem strohgelben körnigten Stein. Dieser ist ganz mitglänzenden Körnern eingesprengt, die nicht größer alsNadelspitzen sind, und nimmt eine so feine Polirung alsder Marmor an.
Der wahre talkartige Stein von Gcyovicn lösetsich gänzlich in jeder Säure auf: aber er mag zu Pul-ver oder zu einem Thon gemacht werden, so nimmt erdoch nie so viele Festigkeit an, daß man daraus, wieaus Thon, Töpfe, Schalen und andre irdene Waa-ren machen könnte. Dieser Stein wird caleinirt, dasheißt, völlig in Kalk verwandelt. Wenn er den ge-n'ngsten Bodensatz von Erde oder Sand zurückließe, sowürde er kein talkartiger, sondern ein Kalkstein seyn.Aus diesem Umstände, und daraus, daß selbst in denProvinzen Spaniens, die den größten Ueberfiuß anKalk haben, als Gegsvien, die Gebirge von Oca,Valenzia, Morsn und Gador, vielleicht dreyßig-mal mehr Kalksteine, als vollkommen kalkartige Steinesind, mache ich den Schluß, daß diese letzte Steinartin Spanien sehr selten ist.
Man kann den Kalk auf verschiedene Arten betrach-ten: so wie ihn die Scheidekünstler, Naturforscher undAerzte, wie auch alle diejenigen, die von seinen Eigen-schaften geschrieben, untersucht haben.
Beson»