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nem Urtheil lediglich von der Bildung der Theile undvon dem Brechen der Lichtstralen ab, so wie der GypSvoN Molina d'Arayon im Feuer seine Farbe verliertund weiß wird. Eö würde ein großer Irrthum seyn,wenn man diese Farben des Thons den Metallen zu-schreiben wollte; ich erweise dieses aus mehr als fünf-hundert verschiedenen Thonarten, die ich in Spaniengesehen habe, von denen einige im Feuer roth wurden,ohne das geringste Stäubchen Eisen zu enthalten, dahingegen andre Thonarten, die sich ebenfalls im Feuerverfärbten, bey der Vorhaltung des Magnets Eisenzeigten. Ehe man diese Erde brannte, würde nie-wand geglaubt haben, daß sie Eisen enthielte, weil sieweißlicht und helle war. Ich habe keinen Thon gest-hen, der, jm Scheidewasser probirt, Anzeigen von Ku-pfer gab, den Thon ausgenommen, welchen man inden Adern dieses Metalles findet. Wenn man diesesfestsetzt, welchem Metall will man denn die Farbe desThons zu Gegovien zuschreiben? Ich glaube nicht,daß sie andern Metallen, als dem Eisen und Kupfer,zugeschrieben werden könne, und dennoch beweisen mirmeine Erfahrungen, daß diese nicht darinn sind. Ichlaugne damit keineswegs, daß sich nicht die metal.lischen Theilchen mit den Theilchen des Thons der-gestalt vereinigen können, daß sie das Licht auf eineoder die andre Art zurückwerfen; ich behaupte nur, daßdie Metalle nicht immer der Grund der Erd- und Stein-färben sind, weil ich finde, daß sie farbigt sind, ohnedaß sie Metall enthalten.
Diese Anmerkung von den Farben gehört in dasGebiet der Scheidekunst: aber auch der Handwerkerwird mit mehrerer Einsicht arbeiten, wenn er die Be-schaffenheit und Natur des Thons kennen lernet, umeine praktische Anwendung davon zu machen. Beson-ders liegt ihm daran, zu wissen, mit welchem Thon
und