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und Kalk er einen so guten Mörtel machen kann, alsdenjenigen, welchen er mit Sand, und, was noch mehr,mit der berühmten Pozzolano-Erde aus Italienmachen würde. Es ist niemand unbekannt, daß derThon im Feuer fest wird, und sich in einen körnichtenwiderstehenden Stein verwandelt, wie man es in denGlasöfen zu St. Ildefonse siehet, wo er ganze Mo-nate dem heftigsten Feuer widersteht. Eben so verhaltes sich mit dem Thon in den Töpfen von Zamora, inZiegeln, in Mauersteinen, und in den guten Schmelz,tiegeln, deren sich die Scheidekünstler bedienen, welcheauö gebranntem und zerriebenem, und rohem und na-türlichem Thon, vermischt, bestehen. Wenn man nunden gebrannten Thon zerstößt, bis er wie ein groberSand geworden ist, und ihn dann mit Kalk vermischt,so wird ein vortrefflicher Mörtel daraus, dessen mansich mit der Gewißheit bedienen kann, daß das Ge-bäude so lange dauern wird, als wenn man sich des be-sien Sandes und Kalks bedient hätte. Dieses Mittelwürde in dem Falle nützlich seyn können, wenn man kei-neu guten Sand, hingegen Thon zur Hand hätte; dennwenn man schlechten.Sand mit Kalk vermischt, dernoch so gut ist, so wird die Arbeit nichts taugen.
Bisher habe ich vorausgesetzt, daß der Leser Thonkennet. Um ihm nichts zu wünschen übrig zu lassen,werde ich lieber eine praktische als eine wissenschaftlicheBeschreibung desselben geben, weil letztere für denScheidekünstler gehört. Alle zähe Erde, die man aufder Drehscheibe bearbeiten, oder aus der man Formenmachen kann, oder die im Feuer hart wird, ist Thon;die Farbe sey, wie sie wolle.
Alle Arten von Fayanz werden aus thonartiger Erdegemacht, und mit verglasetem Bley verglasuret, da-mit die Erde, daraus sie bestehen, die Feuchtigkeiten,
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