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man sieht andre von Eichen und Kastanien, vermischtoder jede besonders. Die natürlichen Baumschulen sindeben so hoch geschaht, als die andern, weil sie aus ver,schieden«, Holzarten bestehen, die nicht alle gleich dien-lich zu Kohlen sind.
Wenn man ein Dickicht oder Alleen von Bäumenpflanzen will, so muß man vorher Baumschulen vonEichen und Kastanien anlegen. Einige thun es sogarzum Verkauf. Ich will von dem gewöhnlichsten Ver-fahren in einem solchen Falle Nachricht geben, weil eSeiner der interessantesten Gegenstände für den größtenTheil von Spanien ist.
Im Herbst werden die Eicheln von den besten Ei-chen, wenn sie recht reif sind, und die Kastanien vonden wilden Bäumen, unter denen eben so gute als vongepfropften Kastanienbäumen sind, gesammlet. Manhat vielerley Arten, diese Samenfrüchte aufzuheben;die beste ober ist, sie in Tonnen, und zwar wechselö-weise eine Lage reinen Sand, und eine Lage Früchte zulegen, bis die Tonne voll ist. Auf diese Art bleibt derSaft darinn, und sie keimen im März. Wenn sie imAnfange des Winters gesäet würden, so würden sie vonden Feldrahen verzehrt werden. Die AuSsäung ge-schieht in einem Baumgarten, oder in einem wohl be-fchühten und wohl gedüngten Lande. Man zieht Fur-chen, als wenn man Knoblauch pflanzt, vier Zoll voneinander entfernet, und drey Zoll tief. Man pflanzteine Eichel oder eine Kastanie mit dem Keim in dieHöhe. Wenn der Schößling anfängt aus der Erdehervorzukommen, so wird alles Kraut, was sich in denZwischenräumen findet, ausgegater; und nach zweyJahren nimmt man die kleinen Bäum-len (hier zuLande Lhirpia genannt) heraus, sie in ein anderes gu,tes Land zu versehen, dasein wenig abhängig ist, da-mit das Wasser nicht drauf stehen bleibt. Dieses Landwird umzäunet, bepflügt, gereinigt und gedüngt. Hier.
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