Z28 ^
ist er voll vitriolischer Saure; er giebt eine hatte Kohle,und ein schwer abzusondemdes phlogistischeö Feuer:ganz anders ist es, wenn die Zweige neu sind; die Kohleist weicher, und theilet diese Eigenschaft dem Eisen imSchmelzen mit.
Wenn die Eiche und der Kastanienbaum in einemguten Boden stehen, so vermehren sie sich in der Fruchtund im Holz, bis sie siebzig oder achtzig Jahre altsind. Wenn sie neunzig bis hundert Jahre erreicht ha-ben, so nehmen sie ab, und werden hohl. Dennochlassen einige sie stehen, weil sie noch immer Holz undFrucht geben. Es vergehen Jahrhunderte, ehe dieBaume auvsterben. Wer aber seine Güter im gutenStande erhalten will, muß sie auSgraben und neuepflanzen.
Baume von geringerer Beschaffenheit, die inBaumschulen gezogen werden, dienen gemeiniglich dazu,im Dickicht oder in umzäunten Ländereyen gepflanzt zuwerden. Wenn sie mit der Erde gleich abgehauen wer»den, so kommen Schößlinge von unregelmäßiger Ge»statt hervor, die viele Zweige treiben, welche zwischensieben und zehn Jahren zu Kohlen abgehauen werden;nur läßt man nach der Verordnung die Laßreiser zu Zim»merholz stehen, welches aber nicht gut ist.
Gemeiniglich findet man an den Eichen und andernBäumen in Bistaya eine große Anzahl Schwämme(sggriou;). Es ist eine Art Pilze (cksmpignon), wel-che die Spanier Schmarozer nennen, weil sie glauben,daß sie ihre Nahrung aus dem Baum ziehen. Hier istdie Beschreibung von den Geschlechtern derSchwämme,die ich zu Biscaya gesehen habe.
Das erste Geschlecht. Der große Schwamm,welcher einem Pferdehuf gleicht, hält sich lange, undwird ungemein groß. Ich habe einige gesehen, diedreyßig Pfund wogen. Von diesem Geschlecht sindvier Arten. Die erste Art besteht aus drey Substan-zen,