ZZ2
dem der größte Theil der Körner gesund und unverlehtdurch den Magen dieser Thiere geht. Ich habe bcob.uchtet, daß die Eidechsen den Samen der Veilchen es.sen, und mit ihren Eyern in die Mauer legen.
' Der dürre und brennende Beden Spaniens ist, sszu reden, von der großen Anzahl aromatischer Krau-tcr, die in demselben wachsen, parfumirt, als: Ros-marin, fremder Lavendel, die heilige Pflanze, Thi-mian, Salbey, Aberraute, und verschiedene ArrettMünze. Insgemein aber fehlt es diesem Boden anden gewöhnlichen Pflanzen, die nothwendiger als an.dre sind, als: St. Johanniskraut, Ackermennig, Erd-epheu, Beton,en, Lungenkraut, Ficberkraut, Kreriz-blümlein, Beyfuß, Scorzonere und Scabiose, wel.che gute Erde und Schatten geben. Die Pflanzen, dieam meisten in der Arzneykunst gebraucht werden, wach.ftn am Fuß der Baume, im Schatten der Hecken, anden Mauern und an alten und hohlen Eichen.
Unter den vielen Bäumen und Pflanzen, welcheman in den Gegenden von Bilbao und in den Gartenfindet, sieht man gemeiniglich die Eiche, den spanischenHeidelbcerstrauch, den Lorbeerbaum, den Nutzbar,,,,, dieRainweide, den Wegdorn. Die Staude, welche anallen bedeckten Orten der Provinz am meisten wachst, istdas Heidekraut oder erics canrübnics m?gno üors,myrrbi lolio iubkur incaiio. Die kleinen Gebüscheund Stauden sind mit Pflanzen bedeckt, welche sich mitjenen verflechten, als Geiöblatt, Schminkbohnen, Sas.saparill, Hopfen nnd Farberröthe; und in dem durchdie verfaulten Blatter und die Fcuchrigkeit'des Schak.tens verbesserten Erdreich wachsen verschiedene anderePflanzen außer den angeführten, als die Brunelle mitdem großen Blakt, Schwalbenwurz, Conradskraut, Le.berkraut, Baldrian, Fenchel, Seidelbast, Bibernell,gülden Wundkraut, Ackeley, Fingerhut u.s.w.