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angelegt ist, damit sich die Flamme allenthalben gleichverbreiten kann. In dem untersten Theil des Ofenswird zuerst eine Schicht von den geringhaltigsten Stei-nen gelegt, hierauf folgen die reichhaltigem, und dannwerden aus den Schlacken und dem Unrath, darinnman noch ein wenig Quecksilber vermuthet, Kuchen ge-macht, die mit Wasser angefeuchtet, und aN den er-habensten Plah des Ofens gelegt werden. Man legtdas Feuer ein wenig niedriger in dem Ofen, welchesaus Reisern von Fichten, Mastix, Cistenröslein, Ros-marin und andern Sträuchern, die da umher im Ue-berfluß wachsen, besteht. Der oberste Theil des Ofenswird mit Erde bedeckt, darinn acht Löcher von einem hal-ben Fuß im Durchschnitt gelassen werden, durch wel-che eine Reihe von acht Sublimirröhren gehen, die ge-nau an einander gekittet sind. Diese Sublimirröhrenstehen auf einer abhängigen Terrasse, die sich in einerviereckigten Kammer endigt, wo das Quecksilber auf-gefangen wird. Die Hiße durchdringt den Stein, undentzündet den Schwefel, wodurch'sich das Quecksilberverdünnet, und da beyde gleich flüchtig sind, so dam-pfen sie zusammen aus, und entfließen,durch die Röh-ren: aber der Schwefel, der durchdringender und flüch-tiger ist, dünstet in der Kammer aus, die am Endeder Röhren ist, wo^r die Materien, aus denen sie be-stehen, und den Thon, mit dem sie zusammengekittetsind, durchdringt, da hingegen das Quecksilber durchseine Schwere sich sogleich, wenn es in den Röhrenkalt wird, verdichtet, und in die Tonnen fällt, die amEnde derselben sich befinden. Hieraus folgt, daß, wenndie Oefen zu Almaden gut angelegt sind, alles in demErz befindliche Quecksilber in die Tonnen fallen muß,'indem nur zweiMmstände zu befürchten sind: nämlicherstlich, daß das Feuer nicht kräftig genug sey, allenSchwefel zu verzehren, das Quecksilber zu verdünnen,
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