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genfellen verwahrt wird *). Diese Höflichkeit der Re-gierung zu Almadcn ist natürlich und unverstellt; siekann überdem von großem Nutzen seyn; denn so über-flüssig jetzt die Ausbeute dieser Mine ist, so kann sie esdoch nicht ewig bleiben. Es könnte einmal kommen,daß wir eine andre in Spanien suchen, oder auch un-sere Zuflucht zu denen von Friaul und Hungarn neh.wen müßten, um das uns unumgänglich nöthige Queck-silber zu erhalten. Es ist daher sehr nöthig, daß dieTheorie und die gebrauchte Methode, dieses Mineralaus dem Schooße der Erde herauszuziehen, allgemeinwerden, und man kein Geheimniß daraus mache, weilwir zuerst die Opser davon werden könnten.
Jetzt wollen wir untersuchen, was man in Me-xico für einen Gebrauch von den fünf- bis sechstem»send Quintalen Quecksilber macht, welche man alleJahre dahin sendet. Wenn meine Nachricht nicht sehrgenau ist, so wird sie sich wenigstens der Genauigkeit
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*) Wenn Herr Ferber in seinen Reifen durch Italien derQucckfilberminen zu Idria in Friaul erwähnt, die demHause Oesterreich gehören, so spricht er: Aus den dor-tigen Scdmeljprvben oder Ausbrennen des Quecksilbersaus den Erzen macht man ein Geheimniß, und erlaubtkeinem Fremden, das Brennhaus zu sel>en , obschon deräußere Anblick desselben sogleich zeigt, daß hier die Me-thode dieselbige sey, als zu Almaven in Spanien, wel.che dom Herrn Iussien in der Pariser Abhandlung sehrgenau beschrieben worden. Diese ist gewiß nicht die voll-kommenste , sondern sehr vieler Verbesserungen fähig.Man wird dieses aber vermuthlich nicht glauben, weilsonst keine Ursache vorhanden, warum man aus einer be-kannten Manipulation ein Geheimniß machen sollte. Ue-berhaupt ist wohl dem Fortgange der Wissenschaften undselbst dem Vortheile des Staats nichts schädlicher, alsdergleichen Geheimhaltungen. S Joh. Jac. FärbersBriefe aus Welschland. Prag 177z. S rc>.