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so viel möglich nähern, und das ist in solchen Fällen zu«reichend. InNeuspanien werden viele Erze aus denBergwerken geschmolzen, aber wo das Holz theuer ist,und die Minen arm sind, werden sie nur mit Quecksil-ber verquicket. Diese Entdeckung hat man den Spa-niern 1566 zu danken. Wenn andere Völker Erfin-der davon waren, sie würden sehr groß damit thun. Esist freylich wahr, daß man schon vor diesem Zeitpunctdie Goldminen in HunAarn so bearbeitete, daß mansie durch Quecksilber verquickte, inzwischen hak dieseGewohnheit der ^Ungarn mit der Entdeckung derSpanier nichts gemein, weil in ihren Goldminen dasMetall dem Auge sichtbar ist, oder wenigstens durch«in Vergrößerungsglas wahrgenommen werden kann.Da aber jedermann wußte, daß das Quecksilber sichdes Goldes bemacluigte und sich mit ihm vermischte, sowar es leicht zu vermuthen, daß. wenn zu dem Golde,das >nan sahe, Quecksilber gebraucht wurde, solchesdurch dasselbe ausgezogen werden konnte. Aber vor denSpaniern hatte niemand den Gedanken gehabt, Queck-silber mit einem Stein zu vermischen, der unsichtbaresSilber enthalt, das mit Schwefel und Arsenik aufge-löset, und oft mit Kupfer, Bley und Eisen vermischtist. Die Spanier erfanden daher eine scharfsinnigeMethode, die Materie eines geringen Erzes zu einenaußerordentlich feinen Staub zu mahlen, daraus eineMasse von fünf und zwanzig Quintalen zu machen, siemit Salz oder grünem Vitriol, mit Kalk oder Asche,alles in einen feinen Staub verwandelt, zu vermi-schen.
Da inzwischen diese Kölner von emer widcrwartl,gen Natur sind, so würden sie ohne Beyhülfe einesauslösenden Mittels in einer beständigen Unthätigkeitbleiben; daher schütten denn die Spanier, nachdemsie alles hinlänglich angefeuchtet haben, zu verschiede-nen