kern sehr ungleich ist: den» das Männchen hak eine un-ruhige und verlangende Miene, das Weibchen hinge-gen ist kalt und denkt nur auf das Fressen. Wenn je-nes sich nähert , so fiiehet dieses und verbirgt sich berge-stakt, daß der frische Morgen von einer Seite mit An-greifen und von der andern mit Fliehen und Fressen zu-gebracht wird. Gegen zehn Uhr hat die Sonne die Flü-gel von der Feuchtigkeit der Nacht getrocknet, die ih-nen die ausdehnende Kraft benommen hatte: alsdannfangen die Weibchen an, zu hüpfen und zu flattern, umsich dem Ungestüm der Männchen zu entziehen^ von de-nen sie mit mehrerm Feuer verfolgt werden. Durchdiese Uebung erheben sie sich allmählich in die Luft aufvier - bis fünfhundert Fuß hoch, und machen eineWolke, welche die Stralen der Sonne auffängt Derschöne Himmel Spaniens verdunkelt sich, und mit-ten im Frühling sieht <6 trauriger und finsterer aus, alsin Holland im. Winter. Die Bewegung von fo vie-len Millionen Flügeln macht ein dumpfes Geräusch, alswenn die Bäume im Walde vom Winde rauschen^ Dieerste dieser fürchterlichen Wolken zieht allemal gegenden Wind.. Wenn dieser günstig ist, so entfernt siestch in dem ersten- Flug auf zwey Meilen: ist er aberstille,, so fliegen sie nicht so weit. In diesem Streifrichten sie die grausamste Verwüstung an. Ihr Ge-ruch ist so fein, daß sie aus der Höhe ein Kornfeld oderein Land mit Küchengewächsen riechen können. Ichhabe sie- gesehen, wie sie sich von ihrem geraden Flug ineiner schiefen Richtung von einer halben Meile herab-ließen, um ein Kornfeld aufzufressen, und nachdem esgeschehen war, sich wieder erhoben, und in yorigrr Li-nie ihren Weg fortfehten.. In einem Augenblick wardie Verwüstung geschehen. Jedes Insect hat vierArme und zwey Beine, und am Ende eines jeden die-ser Glieder drey Klauen, sich anzuhalten. Ich habe
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