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troffm wird. Diese Grube ist auf einer kleinen An-höhe, Namens Vadija oder Valle de las Minas,befindlich. Die Ader, welche von Norden nach Sü-den streicht, durchschneidet den schieferartigen Stein,und findet sich in dem Quarz, den man bey einem Bachentdeckt, welcher zweyhundert Schritte von dem erstenSchacht ist, in welchem der Gang nicht mehr geradevon Norden nach Süden streicht, sondern sich verscho»ben hat, und von Osten nach Westen geht. Die Berg.leute verloren die Ader, weil sie durch den Bach gru-ben, und die Richtung von Norden nach Süden nah.men, da sie dem Gange des weichen Schiefers diesesBachs, den ich gesucht und gefunden habe, hätten fol-gen sollen.
Zwey Stunden von dieser Mine, wenn man im.mer südlich nach Zalämea zugeht, findet man eineSilbermine ohne Bley in dem Spath. Diese ist in ei.nem kleinen Felsen von Granit, wider ihre natürlicheRichtung, angefahren. DieGangart besteht aus Spath,Quarz, weißen und gelben Pyriten *), und einer
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Silberminen aufzusuchen, welche den Ort erbauet undnach seinem Namen genennet hätten. Zum Beweise des.sen geben sie an, daß ein dabey gelegnes altes Schloßnoch Salomons Schloß heiße. Ein Dorf in dem Ge»biet von Zalamea heißt Gbiud, und.der Fluß nahe da.bey Vdiel. Dieses, schreibt ein berühmter spanischerSchriftsteller, sind hebräische Namen, wie mir der Pfar-rer und einige alte Leute des Orts sagten: aber es ist soleicht nicht, zu beweisen, und ich kann ihnen bloß aufihre Sage nicht beypflichten. Wahr ist es, daß Tareteffuv das Tharsis in der Schrift ist, und daher kön»nen freylich die Schätze von hier geholt seyn. Ich ver«weise desfalls auf Goropius Becanns I.. 7. llilxsnico.ram. <A. ^ntigueäsäss cie Levilla xor koärigo Lsro,8e villa 16^4.
*) Pyriten sind Mineralien, welche an Farbe, Gewichtund Slaiiz den wahren Metallerzen gleichen. Sie beste.
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