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Guadalcanal ausgeschlossen, und solche Lady MarieHubert lind ihren Erben auf dreyßig Jahre unter dennämlichen Bedingungen bewilligt, mit Vorbehalt, dieArbeit zwey Jahre lang auf ihre Kosten fortzusetzen,welche Zeit nachher verlängert wurde; doch trat sienachher nicht weiter in diesem Geschäft auf, obgleichihre Agenten keine Mühe sparten, neue Theilnehmeranzuwerben, und ihre Entwürfe zu verfolgen.
Im Jahr i?z6 erhielt Herr Gage in seinem eig»nen Namen von dem spanischen Hofe eine Bewilligungder Mine von Lazalla, welche Mina de Puerroblanco genennet wird, worinn bis 1746 gearbeitetwurde. Hier wurde zwar ein reichhaltiges Erz gebro-chen, und große Quantitäten Silber gewonnen, dochmachte es nie die Kosten gut, wozu noch kam, daß sichdie Agenten und Beamten, besonders nach dein Todsdes Herrn Richard IVestley, eines Engländers, aufdessen Einsichten man sich hauptsächlich verließ, berei-cherten. Ueberdem stahlen die Einwohner der benach-barten Dörfer das Zimmerholz und die Materialien,welches, da ste in einem entlegnen Winkel des Landerwohnten, ungestraft blieb, und man es auf keine wirk-same Art zu verhindern suchte. Diese widrigen Schick-sale trugen eben so viel als das Wasser zum Schadender Mine bey, ungeachtet die Geschichte der zehn Pfunddreyzehn Unzen Silber, die unter Autorität gedrucktund allenthalben auswärtig verbreitet war, ihren Rufin jenen fernen Reichen unterhielt, wo man wegen derweiten Entlegenheit von dem wahren Zustand der Sachenichts erfuhr, und nur die glänzende Seite zu Gesichtbekam.
Im Jahr 1767 khatThomas Gurtsn, Graf vonClcmard, der sich zu Paris niedergelassen harre, demspanischen Hofe Vorschlage. Da der spanische Han-dels- und Bergrath wohl unterrichtet war, daß Lady
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